Rückblick auf den Besuch bei der DZ BANK Kunstsammlung am 7. September 2018 in Frankfurt am Main

Auf Einladung des CDH Mitte nahmen am 7. September 2018 16 Mitglieder des CDH Mitte an einer exklusiven Führung durch die DZ BANK Kunstsammlung in Frankfurt am Main teil. Die Kunstsammlung feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum und gilt als eine der führenden Sammlungen zeitgenössischer Fotokunst. Die DZ BANK, das Zentralinstitut der deutschen Genossenschaftsbanken, besitzt mehr als 7.500 Kunstwerke von über 800 internationalen Künstlern, die von der Fotografie der Nachkriegszeit des letzten Jahrhunderts bis in die Gegenwart hinein reichen.

Eingang zur DZ Bank Kunstsammlung in Frankfurt

In einem der Hochhäuser der DZ BANK im Frankfurter Westend werden in regelmäßigem Turnus wechselnde Ausstellungen gezeigt. Eine der treibenden Kräfte bei der Sammlungsgründung war der Gedanke, Kunst als internes Kommunikationsinstrument aufzugreifen. Durch die Präsentation von Werken in der unmittelbaren Arbeitsumgebung wird ein inspirierender und gleichzeitig dialogfördernder Raum geschafften. Die Mitarbeiter der DZ BANK dürfen in einem demokratischen Auswahlverfahren selbst entscheiden, welche Kunstwerke auf ihren Fluren gezeigt werden sollen. Im ART FOYER, dem 300 Quadratmeter großen Ausstellungsraum der Bank, erhält auch die Öffentlichkeit Zugang zu ausgewählten Kunstwerken.

Das Werk „SOLD, New York“ von Timm Rautert aus der aktuellen Ausstellung

Die aktuelle Ausstellung hat den Titel „Die Zahl als Chiffre in der Kunst“. Die Zahl ist ein Phänomen, das sich durch alle Lebensbereiche zieht und auch eine Verbindung zwischen Kunst und Bankwesen darstellt. Zahlen suggerieren Messbarkeit, Erfolgskontrolle, Prognostizierbarkeit – das geht von Noten in der Schule über Sozialstatistiken bis zum Finanzsektor. Die Darstellung der Zahl, die eigentlich einen Beleg für Fakten bietet, in der Kunst bzw. Fotografie stellt eine besondere Kombination dar. Vielfältige Werke von Künstlern wie Miguel Rothschild, Olaf Metzel oder Ignacio Uriarte widmen sich dem Thema von ganz unterschiedlichen Sichtweisen aus. Im Rahmen der einstündigen Führung brachte der Kunstvermittler Daniel Schierke den Teilnehmern die vielfältigen Werke nahe und stand nicht nur für Fragen zur Verfügung, sondern diskutierte auch unterschiedliche Interpretationen der Kunstwerke.

Das Werk „Light and Dark Stars“ von Adrian Sauer aus der aktuellen Ausstellung

Der Kunstvermittler Daniel Schierke im Dialog mit den Mitgliedern des CDH Mitte

In einer Zeit, in der die analoge Fotografie auf bestem Wege ist, zu historischem Material zu werden, liegt gerade in einer solchen Ausstellung ein großer Reiz. So zeigten sich auch die Teilnehmer begeistert von der Ausstellung. Auch dass der CDH Mitte seine Mitglieder zu derartigen Veranstaltungen einlädt, stieß auf ein rundweg positives Echo.

Die Teilnehmer, hier mit 3D-Brillen mit dem Blick auf „3D-ma.r.s.03“ von Thomas Ruff (rechts), zeigten sich begeistert von den Werken

2018-09-26T13:52:10+00:0026.09.2018|